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Glossar Datenkompression
A
- ^ arithmetische Kodierung
- Die arithmetische Kodierung ermöglich die Bildung eines Kodes, der weitesgehend exakt die Auftrittswahrscheinlichkeit der jeweiligen Zeichen wiedergibt. Die einzelnen Zeichen werden durch ihre Zugehörigkeit zu Intervallen repräsentiert. Für häufig auftretende Zeichen stehen proportional größere Intervalle zur Verfügung als für selten auftretende Zeichen. Die arithmetische Kodierung ist eines der effektivsten Verfahren, wird aber in ihrer Nutzung durch patentrechtliche Einschränkungen limitiert.
arithmetische Kodierung [ ]
Thema: arithmetische Kodierung [ ]
B
C
D
E
- ^ Entropie
- In der Informationstheorie stellt die Entropie ein Maß für den Informationsgehalt einer Nachrichtenquelle dar.
Entropie [ ]
F
G
H
- ^ Hartley
- Hartley hat um 1930 die ersten mathematischen Grundlagen für die Informationstechnik erarbeitet, aus denen die Informationstheorie entstanden ist.
- ^ Huffman, David
- David Huffman hat etwa 1952 die nach ihm benannte Huffman-Kodierung entwickelt.
- ^ Huffman-Kodierung
- Das von David Huffman entwickelte Kodierungsverfahren bildet die Häufigkeitsverteilung von Zeichen über einen binären Kodebaum ab. Die sich aus diesem Baum ergebende Kodelänge für ein Zeichen spiegelt deren Häufigkeit wieder.
Huffman-Kodierung [ ]
I
- ^ Informationstheorie
- Die Informationstheorie beschäftigt sich mit den Möglichkeiten zur Kodierung und Übertragung von Informationen. Begründet wurde die Theorie von Claude E. Shannon um das Jahr 1948, der die Information als meßbare Größe und die Entropie einer Informationsquelle erstmals definiert hat.
Informationstheorie [ ]
J
K
L
- ^ LZ77
- LZ77 ist ein Kompressionsverfahren, das 1977 von Jacob Ziv und Abraham Lempel vorgestellt wurde. Basis des Verfahrens ist der Rückgriff auf Sequenzen, die bereits in den vorhergend kodierten Daten enthalten sind. Die verarbeiteten Inhalte werden als Wörterbuch für die weitere Kodierung genutzt.
Lempel-Ziv-77 (LZ77) [ ]
M
N
- ^ Nachricht
- Basisgröße in der Informationstheorie.
Nachricht [ ]
O
P
Q
R
- ^ Run-Length-Encoding (RLE)
- Bei der RLE werden unmittelbar aufeinanderfolgende, sich wiederholende Zeichen mit Hilfe eines Zählers beschrieben. Sie stellt eine sehr einfach zu realisierende Methode dar, die mit geringem Aufwand auskommt. Anwendungen liegen im z.B. bei der Enkodierung von monochromen Bitmaps oder im Echtzeitbereich.
Run Length Encoding (RLE) [ ]
Thema: Run Length Encoding (RLE) [ ]
S
- ^ Shannon, Claude Elwood
- Shannon hat maßgebliche Bestandteile Informationtheorie begründet und zusammen mit Fano die Shannon-Fano-Kodierung definiert. Shannon war als Professor am MIT tätig.
- ^ Shannon-Fano-Kodierung
- Die Shannon-Fano-Kodierung definiert ein Verfahren zur Kodierung von Zeichen anhand eines Kodebaumes. Die Struktur und damit die Länge der einzelnen Kodes ist von der Häufigkeit ihres Auftretens abhängig. Eine umfangreichere praktische Bedeutung kommt der Shannon-Fano-Kodierung nicht zu, da die Huffman-Kodierung eine größere Kodeeffizienz bietet.
Shannon-Fano-Kodierung [ ]
T
U
V
- ^ Variable Length Encoding
- Unter dem Oberbegriff Variable Length Encoding werden Verfahren zusammengefasst, die Kodes mit unterschiedlicher Länge verwenden (z.B. Huffman-Kodes). Damit stehen sie im Gegensatz zu Kodes mit konstanter Kodelänge (z.B. ANSI-Texte mit jeweils 8 Bit pro Textzeichen).
Kodes mit variabler Länge [ ]
W
X
Y
Z
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