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akustisches Modell |
![]() akustisches ModellAuf die konvertierten Daten wird ein psychoakustisches Modell angesetzt. Dabei macht man sich verschiedene Aspekte des menschlichen Gehörs zunutze. Es gilt, idealerweise, Anteile zu entfernen, die gar nicht oder kaum höhbar sind. Es bieten sich folgende Ansätze: Verdeckungs-Effekte Laute Frequenzanteile überdecken leise Anteile. Häufig wird das Beispiel der Fliege im Maschinenraum eines Ozeanriesens bemüht. Generell gilt, dass das menschliche Gehör auf laute Töne fokussiert und dabei leise, insbesondere hochfrequente, Töne nur noch bedingt wahrnimmt. zeitlich nebeneinander liegende Töne Bei Tönen, die unmittelbar aufeinanderfolgen kann das menschliche Ohr subjektiv nur den lauteren Ton wahrnehmen. Joint Stereo Effect Nur höhere Frequenzen lassen sich einwandfrei in ihrer Richtung orten. Da heißt im Umkehrschluss, dass der Mensch nur stark eingeschränkt in der Lage ist, die Richtung zu lokalisieren, aus der tiefe Töne kommen. Diesen Umstand macht man sich bei der Dimensionierung von Lautsprechersystemen zunutze, indem die tiefen Frequenzen einem einzigen Subwoofer zugeordnet werden. Für die Datenreduktion liegt der Schluß nahe, tiefe Frequenzen nicht für beide Kanäle parallel zu kodieren (insbesondere wenn diese anschließend ohnehin nur auf einem Subwoofer ausgegeben werden). |
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