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Anti-Aliasing


Unter Anti-Aliasing versteht man ein Verfahren, mit dem Treppeneffekte bei der Darstellung von Linien oder Kanten überspielt werden. Dazu werden an geeigneter Stelle Zwischenschritte eingefügt, die subjektiv den Übergang zwischen zwei Pixeln "verwischen". In der Betrachtung des gesamten Bildes wird dadurch eine bessere Bildqualität geboten.


Allerdings führt dies nicht immer zum Erfolg, da das "Verwischen" prinzipiell eine zusätzliche Unschärfe bedeutet. Bei Verwendung eines Datenformats wie GIF kommen dabei vor allem zwei Effekte zum Tragen:


Für die Zwischenschritte werden unter Umständen zusätzliche Farben benötigt, die den Farbumfang ggfls. negativ beeinflussen. Ursprünglich monochrome Graphiken, die mit einem Bit kodiert werden, benötigen zumindest eine weitere Farben. Die Kodierung der Farbindizes verdoppelt sich folglich auf zwei Bit. Das Logo von BinaryEssence ist auf diese Art und Weise mit vier manuell optimierten Farben kodiert. Unbearbeitet benötigt man erheblich mehr Aufwand.


Durch die zusätzlichen Bildinformationen sinkt die Kompressionsleistung. Das liegt ebenfalls an den eingefügten Zwischenschritten, die ansonsten nicht Bestandteil der Sequenztabellen für die LZW-Kodierung sind. Im Prinzip verlängert sich dadurch die Tabelle und es werden längere Indizes dafür erforderlich.


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